ZDF Volle Kanne

27.10.2019 |

Blutdrucksenker – morgens oder abends?

Viele Menschen mit Bluthochdruck nehmen ihre Medikamente morgens ein. Günstiger kann es einer aktuellen Analyse zufolge oft sein, sie abends vor dem Schlafengehen zu schlucken. Die erzielten Blutdruckwerte seien dann im Mittel besser, berichten die Forscher im "European Heart Journal". In der Folge sank die Gefahr einer ernsthaften Folgeerkrankung demnach deutlich. Wie ist das mit anderen Medikamenten? Ich erkläre den Hintergrund.

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06.03.2020 |

Coronavirus: wie geht es weiter?

Aktuell sind über 500 Infektionen mit dem SARS-Cov-2 in Deutschland nachgewiesen. Klar ist, dass diese Zahl in den nächsten Tagen noch viel deutlicher ansteigen wird, alleine schon deshalb, weil inzwischen häufiger getestet wird. Doch was im ersten Augenblick dramatisch klingt, zeigt in Wirklichkeit, dass die Rate an schweren Verläufen geringer ist als zunächst angenommen. Wenn Hauptnachrichten also völlig unangemessen von "Infektionsopfern" sprechen, sollte man sich vergegenwärtigen, dass sehr viele von ihnen gar keine oder nur leichte Symptome haben.

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22.06.2018 |

Depressionen durch Medikamente?

"200 häufig verordnete Medikamente lösen Depressionen aus!" So lautet die irreführende Schlagzeile zu einer neuen Studie aus den USA in vielen Medien. Doch genau das hat die Studie gar nicht ergeben. Leider kein Einzelfall, denn sehr oft werden Studienergebnisse in einer Headline völlig sinnentstellend zusammengefasst. Häufig ist da nicht mal böser Wille dahinter, sondern schlicht die Unfähigkeit, Studien zu lesen.

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23.11.2018 |

Heilen ohne Antibiotika – die Phagentherapie

Gefühlt ereilt uns täglich die Horrormeldung: Antibiotika bald wirkungslos, Resistenzen auf dem Vormarsch! Und tatsächlich sind die Aussichten besorgniserregend. Jetzt erinnert man sich an längst vergessene Methoden aus der Zeit vor Entdeckung der Antibiotika. Schon damals rückte man den Bakterien recht erfolgreich mit speziellen Viren zu Leibe. Ist diese sog. Phagentherapie die Lösung des Problems?

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18.11.2019 |

Qualifikation: Für’n Landarzt reicht’s?

Auf dem Land finden immer mehr Arztpraxen keinen Nachfolger. Für einen Medizinstudienplatz braucht es allerdings schon ein "Einser-Abitur". Jetzt gibt es ein besonderes Projekt in NRW: Medizin-Studenten/innen können auch mit "schlechterem" Abi Medizin studieren, wenn sie sich verpflichten, später auf dem Land zu arbeiten. Doch werden diese Aspiranten das Studium auch schaffen?

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