25.09.2018 |

Pränataler Bluttest als Kassenleistung?

Nur eine einfache Blutentnahme ist nötig und schon kann man heute erkennen, ob beim ungeborenen Kind eine Trisomie (21/18/13) vorliegt. Bis vor ein paar Jahren war dazu zwingend eine nicht ganz ungefährliche Fruchtwasseruntersuchung nötig. Ein Fortschritt, sollte man meinen. Aber der wirft Fragen auf: sollen Krankenkassen den Test bezahlen und wenn ja für wen? Ganz schnell werden hier ethische Aspekte tangiert.

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16.03.2018 |

Gefährlicher Medikamenten-Cocktail

Ein Medikament ist schnell verschrieben. Genauso schnell kommt ein zweites hinzu. Im Laufe des Lebens sammelt sich da ganz schön was an. Doch wer schaut eigentlich mal nach, ob man all die Medikamente noch wirklich braucht? Schon ab drei Medikamente sind die Wechselwirkungen der Stoffe untereinander oft nur schwer zu kalkulieren, 50% der über 65-Jährigen nimmt sogar fünf und mehr Medikamente ein. Oft ist Ausmisten angesagt.

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04.05.2018 |

IGEL-Leistungen – alles Kokolores?

Seit Ewigkeiten gibt es Streit um die sog. IGEL, also die selbst zuzahlenden individuellen Gesundheitsleistungen beim Arzt. Die Kassen sagen "alles Quatsch, Geldmacherei", Ärzte und Patienten sehen es oft anders. Dabei sind die Kassen hier sicher nicht neutral, denn sie müssten die Leistungen ja bezahlen, wenn sie diese für sinnvoll erklärten. Andererseits ist nicht zu bestreiten, dass damit auch Geld gemacht wird. Genau hingucken ist deshalb nötig.

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24.10.2018 |

Mikroplastik im Menschen – reale Gefahr oder Panikmache?

In der Wissenschaft geht es zu wie in jeder anderen Marketingabteilung. Erkenntnisse werden dann publiziert, wenn sie im zeitlichen Zusammenhang mit einer - meist politischen - Entscheidung stehen. So ist es auch bei dieser Meldung: Erstmals Plastikpartikel im menschlichen Stuhl nachgewiesen. Im Interview erläutere ich die Hintergründe und den (geringen) Wissensstand.

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21.06.2018 |

Schmerzfrei – aber nicht ohne Nebenwirkungen

In Apotheken frei verkäufliche Schmerzmittel wie ASS, Paracetamol, Diclofenac oder Ibuprofen bekommen bald Warnhinweise auf den Verpackungen. Die rezeptfreien Produkte sind nämlich keineswegs harmlos. Bei bestimmungsmäßigem Gebrauch leisten sie sehr gute Dienste, das verkehrt sich aber ins Gegenteil, wenn sie zu lange oder zu hoch dosiert eingenommen werden.

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